|
Ein
wichtiges Unternehmensziel war für Goecke schon immer die kompetente Beratung
unserer Kunden in Fragen der Anwendungstechnik. Unsere Verkaufsmannschaft
besteht im Wesentlichen aus Maschinenbautechnikern, die alle einen metallverarbeitenden
Beruf gelernt haben. Sollten wir einmal Ihre Wünsche nicht mit unseren Standardartikeln
abdecken können, helfen wir Ihnen mit auf Ihren Bedürfnisse "maßgeschneiderten"
Lösungen.
Unser
Know-How in der Fertigungstechnik reicht weit über unsere Kernkompetenz
im Bereich der spanenden oder spanlosen Metallbearbeitung hinaus. Die
jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Spezialisten im Bereich Gießerei- und
Schmiedetechnik, Kunststoffverarbeitung und natürlich die mittlerweile
50-jährige Praxis in der Zusammenarbeit mit Vermessungsingenieuren in
ganz Europa haben uns zu einem Top-Spezialisten rund um die Vermessungstechnik
wachsen lassen.
Neben
dem schon erwähnten Anspruch für die vom Laien manchmal nur schwer zu
beurteilende objektiven Produktqualität, die sich in den mechanischen
und technologischen Eigenschaften unserer Artikel zeigt, legen wir größten
Wert auf den Kundenservice. Jedes Jahr zu Weihnachten erhalten wir viele
Briefe unserer Kunden, die sich für die Abwicklungsgeschwindigkeit und
Zuverlässigkeit bei GOECKE bedanken. Wir meinen, ein schöneres Lob
kann man kaum bekommen... |
Friedhelm Goecke,
Geschäftsleitung 1964 - 1996
|
| |
Unser Unternehmen wurde 1935 von Engelbert Goecke gegründet. Der Großvater der jetzigen Geschäftsführer beschäftigte sich mit der Produktion und dem
Vertrieb von gusseisernen Ofenrohren, die damals qualitative Maßstäbe gegenüber den üblichen Rohren setzten. Engelbert Goecke, gelernter Bankkaufmann,
war ein echter „Problemlöser“ und erfand viele nützliche Dinge für den täglichen Bedarf, die zum Teil Reichs- und Bundespatente erhielten.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde er von einem, aus der sowjetisch besetzten Zone geflohenen, Vermessungsingenieur auf die Produktion von Vermarkungsrohren
angesprochen, die man damals noch auftragsbezogen beim örtlichen Schmied anfertigen lassen musste. Schnell erkannte der Firmengründer,
dass Vermarkungsmaterial in der stark boomenden Wirtschaft zu einem lohnenden Erwerbszweig werden könnte. Im Gespräch mit dem damals noch auf eine
kleine Region begrenzten Kundenkreis wurde eine immer weiter wachsende Produktpalette entwickelt, die einmalig in Deutschland war. Engelbert Goecke
verstarb 1974 nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren.
In der zweiten Generation wurde das Unternehmen von 1964-1996 sehr erfolgreich von Friedhelm Goecke geführt, der schon früh von seinem Vater das nötige Wissen vermittelt bekam. Friedhelm Goecke baute das Unternehmen und die Produktpalette erfolgreich aus und legte mit dem Neubau unseres Betriebs
im Jahre 1975 den Grundstein für den Erfolg der letzten Jahrzehnte. Mit viel Mut, Einsatz und unternehmerischer Weitsicht wurden neue Produktionslinien
für Vermarkungsbolzen und Vermarkungsrohre geschaffen, die die Herstellung von damals bahnbrechenden Produkten - wie zum Beispiel dem „Superkopf-
Bolzen“ - ermöglichten. Der Mitarbeiterstamm und die Umsätze wuchsen und schon nach wenigen Jahren wurde ein Anbau erforderlich.
Im Jahre 1996 musste Friedhelm Goecke nach zwei schweren Herzinfarkten beruflich kürzer treten. Damit traten Christian und Harald Goecke, beide schon
seit vielen Jahren im Unternehmen beschäftigt, in die „Erste Reihe“. Die Forderung des Marktes nach einem kompletten Sortiment wurde von beiden
konsequent umgesetzt. Während es bei GOECKE in den frühen 90er Jahren vorwiegend Vermarkungsmaterial zu kaufen gab, finden Sie inzwischen ein breites
Produktportfolio, mit dem Sie nahezu den gesamten Bedarf des vermessungstechnischen Außendienstes abdecken können. Trotz der deutlichen Umstrukturierung
ist die Kontinuität und der Charakter des Familienbetriebes geblieben; die meisten unserer fast zwanzig Mitarbeiter arbeiten schon mit der zweiten
Geschäftsleitungs-Generation.
|